Laufenburg (Baden)

Laufenburg (Baden) ist eine Stadt im Landkreis Waldshut im Bundesland Baden-Württemberg von Deutschland. 1

Geschichte

Die Geschichte des rechtsrheinischen Laufenburg als selbständige Stadt beginnt nach der durch Napoleon im Lunéviller Frieden von 1801 erzwungenen Lostrennung der linksrheinischen Gebiete vom Reich und der Teilung der bis dahin gemeinsamen Stadt. Die Kleinstadt, die sich ab 1805 Klein-Laufenburg und ab 1930 Laufenburg (Baden) nannte, entwickelt sich zu einer Stadt mit heute über 8.800 Einwohnern. Der Eisenbahnbau in den Jahren 1855/56, aber auch der Bau des Wasserkraftwerkes zu Beginn des letzten Jahrhunderts, brachten nicht nur Veränderungen im Stadtbild, sondern veränderten das Wirtschaftsgefüge. Fischerei, Schifffahrt und Flößerei als bisherige Erwerbsquellen gingen ein. Neu siedelten sich besonders Webereien und Unternehmen der Metallbranche an. Während die Textilfirmen der Strukturkrise in den 1970er Jahren zum Opfer fielen, konnte sich ds ansässige Unternehmen zur Herstellung von metallischen und keramischen Pulvern – das Unternehmen H.C. Stark – zum wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Hochrhein-Region weiterentwickeln. Seit einigen Jahren hat außerdem die Schluchseewerk AG, Betreiberin von fünf Kraftwerken, ihren Firmensitz in Laufenburg (Baden). Auf dem Areal der ehemaligen Textilfabriken östlich der Altstadt entwickelte sich der Laufenpark zu einem Einkaufsareal.

Durch die erste Eingemeindung von Stadenhausen 1934 verdoppelte Rhina im Jahre 1933 die städtische Gemarkungsfläche. Im verlaufe der zweiten Gemeindereform 1971 bis 1975 wuchs die Bevölkerung durch die Eingliederung von Grunholz, Haustein, Bingen, Lustigen, Ratzel und Hochtal seinerzeit auf über 7.600 Einwohner an. Laufenburg (Baden) gehört zum Landkreis Waldshut und ist neben Rheinfelsen, Bad Säckingen und Waldshut eine der vier Waldstädte am Hochrhein.

Politik

Bürgermeister/in

Bürgermeister ist Ulrich Krieger, der bei seinem Amtsantritt im Jahre 2009 der jüngste Bürgermeister in Baden-Württemberg war.

Einzelnachweise

  1. www.laufenburg.de
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