FPZ

Das Unternehmen FPZ (FPZ: Deutschland den Rücken stärken GmbH) mit Sitz in Köln ist Entwickler, Anbieter, Lizenzgeber und Rechteinhaber der FPZ Therapie.

Geschichte

Gegründet wurde die Firma 1993 unter dem Namen Forschungs- und Präventionszentrum (FPZ). Die Analyse und die Optimierung der Muskelfunktion von Wirbelsäule und Bewegungsapparat bilden noch heute einen wichtigen Unternehmensschwerpunkt. Aushängeschild ist die gerätegestützte, individuelle FPZ Therapie. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen mit chronischen oder wiederkehrenden Rücken- und Nackenschmerzen, wird aber auch präventiv eingesetzt. Ihre Wirkung ist wissenschaftlich belegt.1 Aktuell gibt es im gesamten Bundesgebiet 247 FPZ Rückenzentren. Die FPZ GmbH bildet mit ihren kooperierenden Fachärzten, Hausärzten, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern, Rückenzentren sowie Kranken- und Gesundheitskassen ein bundesweites Netzwerk der Rückenexperten unter der Leitung des Sozialwissenschaftlers Dr. Frank Schifferdecker-Hoch. Das FPZ unterhält inzwischen eine einmalige Datenbank mit über 250.000, unter Einhaltung wissenschaftlicher Normen erhobenen, Referenzdatensätzen und veröffentlicht regelmäßig darauf basierende, anerkannte und in Fachmedien zitierte Studien.

Historie

1990

Beginn der Entwicklung des FPZ Konzepts durch Ina und Achim Denner an der Deutschen Sporthochschule Köln

1991, 1992

Erstes großes Wissenschaftsprojekt mit der AOK Köln.
Beginn der Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk (WDR) im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

1993

Gründung des Forschungs- und Präventionszentrums (FPZ) Köln durch Ina Denner, Achim Denner sowie Andrea Spiegel

1995

Summa-cum-laude-Promotion von Dr. Achim Denner an der Deutschen Sporthochschule Köln. Gründung des interdisziplinären Experten Netzwerks „FPZ GRUPPE“

1996

Entwicklung der Geräteserie „FPZ SYSTEMS developed by SCHNELL“ und der Software „FPZ PROFILE“

1997

Veröffentlichung des Fachbuches von Achim Denner, MUSKULÄRE PROFILE DER WIRBELSÄULE (Springer). 2

1998

Verleihung des Richard-Merten-Preises an Dr. Achim Denner und Dr. Hermann Uhlig für “herausragende Qualitätssicherung im Bereich der Humanmedizin“

1999

Beginn der Kooperation mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.

2002

Verabschiedung von Abrechnungsempfehlungen der Bundesärztekammer für das FPZ Konzept auf der Basis der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

2004

Beginn der Kooperation mit dem Berufsverband der Orthopäden (BVOU)
Integration von Dr. Frank Schifferdecker-Hoch als weiterer Gesellschafter der FPZ GmbH

2005

Gründung des Experten-Netzwerks „FPZ: DEUTSCHLAND DEN RÜCKEN STÄRKEN“

2007

Gründung der FPZ AG (Aktiengesellschaft)

2013

Im März 2013 gehört FPZ zur Pfizer-Gruppe

2014

Das 200. FPZ Rückenzentrum wird eröffnet
12 weitere Kostenträger entscheiden sich für die Zusammenarbeit mit FPZ

2015

Es erfolgt der Rückkauf des FPZ von Pfizer durch Dr. Frank Schifferdecker-Hoch

2016

FPZ erhält die Zulassung der Zentralen Prüfstelle Prävention für ein eigenes Präventionsprogramm FPZ 10plus2.
Eröffnung des FPZ am Rhein (eigenes Trainings- und Therapiezentrum)

Die Therapie

Die FPZ Therapie ist eine analyse- und gerätegestützte Therapie für Patienten mit chronischen oder wiederkehrenden Rücken- und/oder Nackenschmerzen, die bereits nach drei Monaten Rückenschmerzen wirksam reduziert (siehe Einzelnachweise). Eine ärztliche Untersuchung stellt sicher, dass die Therapie aus medizinischer Sicht für den Patienten geeignet ist. Auf Basis einer Eingangsanalyse im FPZ Rückenzentrum wird die Therapie individuell auf den Patienten zugeschnitten. Jeder Rückenschmerzpatient wird während der gesamten FPZ Therapie durch zertifizierte FPZ Rückenschmerztherapeuten durchgehend persönlich betreut. Mit Hilfe der FPZ Therapie werden Defizite und Ungleichgewichte in der Wirbelsäulenmuskulatur aufgedeckt und gezielt therapiert. Zunächst erfolgt eine Eingangsanalyse im FPZ Rückenzentrum zur Ermittlung des Stärken-Schwächen Profils der Wirbelsäule. Auf dieser Basis wird die Trainingstherapie individuell ausgerichtet und erfolgt mit zwei Therapieeinheiten wöchentlich an validen Analyse- und Trainingssystemen, ergänzt durch Funktionsgymnastik, sowie Entlastungs- und Entspannungsübungen. Die Abschlussanalyse ermittelt dann objektive und subjektive Wirksamkeit der Trainingstherapie.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Denner A.: Analyse und Training der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Springer Verlag, Berlin, Heidelberg, New York (1998).
  2. Muskuläre Profile der Wirbelsäule (Springer)
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